Ein guter Redaktionsplan bringt Ordnung in Themen, Deadlines und Zuständigkeiten. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du einen Redaktionsplan für 2026 erstellst, der im Alltag funktioniert. Egal ob für Corporate Content, Redaktion oder Social Media. Du erfährst, welche Inhalte wirklich nötig sind, wie du sinnvoll planst und ab wann Tools helfen.
Je mehr Kanäle und Themen im Spiel sind, desto schneller wird Content chaotisch. Ein Redaktionsplan hilft dir, Themen zu priorisieren, Verantwortlichkeiten klar zu regeln und realistisch zu veröffentlichen, statt nur Ideen zu sammeln. Doch es gibt nicht den einen richtigen Redaktionsplan. Entscheidend ist nicht das Format, sondern dass der Redaktionsplan zu eurem Team passt und euch im Alltag Arbeit abnimmt.
Kurz erklärt: Was ist ein Redaktionsplan?
Ein Redaktionsplan ist eine zentrale Übersicht, in der Themen, Formate, Kanäle, Termine und Zuständigkeiten geplant werden. Wenn du mehr zu Grundlagen und unterschiedlichen Ansätzen wissen willst: Redaktionsplanung im Überblick.
So startest du deinen Redaktionsplan 2026 – auch ohne Vorlage
Am Anfang steht nicht das Tool, sondern der Überblick. Du brauchst also erstmal keine Vorlage. Mindmap, Liste, Excel, auf Papier – alles ist erlaubt. Für die Themenauswahl hilft zum Beispiel ein Brainstorming im Team, aber auch Monitoring des Wettbewerbs kann dir Ideen liefern. Schau dir auch an, welche besonderen Tage es 2026 gibt: Vielleicht möchtest du bestimmte Feiertage, die zu deinem Thema passen, bei der Content Planung berücksichtigen. Plane grob vor: Welche Themen gehören in welches Quartal? Wo gibt es saisonale Peaks oder wichtige Termine? So vermeidest du Lücken und Überlastung.
Für viele Teams beginnt ein Redaktionsplan 2026 immer noch mit Listen oder Tabellen, für die es Online-Vorlagen gibt – und das ist für den Einstieg völlig okay. Tabellen helfen beim Sammeln von Themen, stoßen aber schnell an Grenzen, sobald Inhalte vorbereitet, abgestimmt oder mehrfach genutzt werden sollen. Spätestens dann lohnt es sich, über spezialisierte Redaktionsplan-Tools nachzudenken. Im Idealfall unterstützt ein solches Redaktionssystem themenzentriertes Arbeiten, sodass du dir um die Kanäle erstmal keine Gedanken machen musst: Content First! Aber dazu später mehr.
Redaktionsplan 2026: Diese Informationen brauchst du
Ein guter Redaktionsplan ist kein Datengrab. Er enthält nur das, was Entscheidungen erleichtert und Arbeit spart. Dazu sollte er deine Themen und kommunikativen Ziele widerspiegeln. Ziel ist, dass deine redaktionelle Planung 2026 wie ein gutes Briefing funktioniert.
Diese Informationen kannst du in Spalten in einer Tabelle zusammenstellen oder auch Kanban-Boards zur Planung nutzen, bei der alle Infos auf den einzelnen Themen-Karten gesammelt werden. Wichtig ist nicht die Methode, sondern die Übersicht. Probiere aus, was für dich und dein Team passt.
Optionale Zusatzinfos – aber oft hilfreich
Ergänze deinen Redaktionsplan nur um Informationen, die euch wirklich helfen, zum Beispiel:
- Kernaussagen oder erste, grobe Gliederung
- Umfang eines Beitrags
- Kategorie
- Call-to-Action für Leser
- Redaktionelle Deadlines
- Relevante Daten (Aktions- und Feiertage, Firmenereignisse etc.)
Von der Idee zum Post: themenzentriert arbeiten
Effiziente Redaktionspläne denken zuerst in Themen, nicht in Kanälen. Wer themenzentriert arbeitet, kann die Ideen effektiv für die unterschiedlichen Kanäle aufbereiten. Dazu sammelst du alle Informationen zu einem Thema zentral und erstellst darauf aufbauend die einzelnen Beiträge für Website, Newsletter oder Social Media.
Gerade im Team ist das entscheidend: Alle arbeiten mit dem gleichen Stand und Änderungen sind sofort für alle sichtbar.
Wie sieht themenzentriertes Arbeiten in der Praxis aus? Mehr dazu hier: Content Planung in Unternehmen
Redaktionsplan erstellen: Wann Software sinnvoll ist
Ab einer gewissen Anzahl an Themen, Kanälen oder Beteiligten wird manuelle Planung schnell unübersichtlich. Eine Software zur Redaktionsplanung unterstützt dabei, Themen zu strukturieren, Inhalte vorzubereiten und Veröffentlichungen zu koordinieren – alles an einem Ort.
Ein Beispiel für eine solche Lösung ist das cloudbasierte Redaktionssystem Newsmind Stories. Bei deiner Planung für 2026 unterstützt es dich dabei,
- Themen zentral zu verwalten.
- Inhalte mehrfach zu nutzen.
- Status, Verantwortlichkeiten und Deadlines im Blick zu behalten.
- Planung in Tages-, Wochen- oder Monatsansichten abzubilden.
- Bereits angelegte Informationen zu finden, anstatt lange zu suchen.
- Mit generativer KI schneller zu arbeiten.
Fazit: Redaktionsplan erstellen in vier Schritten
1. Inhalte definieren: Auf das Wesentliche fokussieren
Ein guter Redaktionsplan enthält nur Informationen, die Entscheidungen erleichtern: Thema, Ziel, Format, Kanal, Termin und Verantwortung. Alles andere ist optional.
2. Struktur schaffen: Planung teamtauglich machen
Nutze ein System wie Kanban-Listen oder Kalender-Views, bei dem Status, Deadlines und Zuständigkeiten sofort sichtbar sind. Diese Infos sorgen dafür, dass Inhalte nicht liegen bleiben. Je mehr Menschen beteiligt sind, desto wichtiger wird diese Struktur.
3. Arbeitsweisen festlegen: In Themen statt in Kanälen denken
Plane Inhalte zuerst themenzentriert. Kanalspezifische Ausspielungen folgen später. So lassen sich Inhalte effizient wiederverwenden.
4. Eigene Best Practices entwickeln: Vorlagen als Denkmodell nutzen
Vorlagen sind kein Selbstzweck. Sie helfen, die richtige Struktur zu finden – nicht, exakt übernommen zu werden. Passe Aufbau und Felder an euren Workflow an, nicht umgekehrt.
Weitere interessante Artikel, die du nicht verpassen solltest
Auch bei der Themenfindung nimmt Newsmind Stories Arbeit ab, etwa durch automatisches Trend-Monitoring und KI-gestützte Recherche.