Am 23. April 2026 war unser Büro in Köln-Mülheim zum Girls’ Day 2026 erneut Schauplatz für den Nachwuchs. Acht Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren haben für einen Tag die Seiten gewechselt: Weg vom reinen Konsum digitaler Inhalte, hin zur aktiven Gestaltung und Planung. Unter dem Motto „Gemeinsam kreativ! Wir bauen eine eigene Website und präsentieren sie live im Netz“ entstanden in vier Teams Projekte, die zeigen, wie schnell Barrieren verschwinden, wenn die richtigen Werkzeuge zur Verfügung stehen.

Von Backrezepten bis Biarritz: Eigene Projekte live im Netz

Der Vormittag stand im Zeichen der Eigeninitiative. In Zweierteams entwickelten die Teilnehmerinnen Konzepte für ihre eigenen Webseiten und setzten diese direkt um.

Die Ergebnisse waren thematisch breit gefächert:

  • Eine „Webseite für supergeile Backrezepte“ mit Fokus auf Struktur und Bildwirkung.
  • Reise-Seiten über Biarritz und Paris, die zeigen, wie Inhalte geografisch aufbereitet werden.
  • Die „Entenstory“, ein Beispiel dafür, wie auch nischige Themen durch ein klares Layout funktionieren.

Dabei lernten die Mädchen konkret, wie man Inhalte so aufbereitet, dass sie im Netz lesbar sind. Es ging um das Zusammenspiel von Headlines, Bildplatzierung und der technischen Umsetzung im Hintergrund – fernab von rein theoretischen Erklärungen.

Einblick in die Praxis: Wie Profis beim WDR arbeiten

Über das Bauen einzelner Seiten hinaus haben wir uns angesehen, wie professionelle Redaktionen und große Medienhäuser – wie beispielsweise der WDR oder der NDR – Software einsetzen, um Inhalte zu erstellen und ihren Arbeitsalltag zu bewältigen.

Die Mädchen konnten direkt kennenlernen, wie unser Redaktionssystem Newsmind Stories dabei hilft, den Überblick über Themen und verschiedene Kanäle zu behalten. Wir haben gezeigt, wie eine moderne Content-Planung funktioniert und warum es wichtig ist, dass jeder im Team sieht, wer gerade an welcher Aufgabe arbeitet.

Warum wir den Girls’ Day unterstützen

Für Convit ist dieser Tag eine Gelegenheit, die Rollenbilder in der Softwareentwicklung aufzubrechen. Trotz hoher Schulabschlüsse entscheiden sich Mädchen noch immer seltener für Berufe im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Wir möchten dazu beitragen, bestehende Vorurteile abzubauen und das Selbstbewusstsein bei der Arbeit mit IT-Themen zu stärken.

Der Girls’ Day ist eine wichtige Gelegenheit, das Spektrum der Berufswahl zu erweitern. Wir wollen zeigen: Softwareentwicklung ist ein kreatives Feld, in dem es um Gestaltung, Logik und Teamarbeit geht. Wenn wir durch diesen Tag Begeisterung für technische Disziplinen wecken und Hemmschwellen senken, haben wir unser Ziel erreicht.

Ein großes Dankeschön an unser Team für die Organisation und an die Teilnehmerinnen für ihre Neugier. Vielleicht entstehen aus diesen ersten Schritten im Webdesign bald konkrete Ideen für ein Praktikum oder eine Ausbildung in der IT-Welt. Wir freuen uns darauf.